Sie sind hier: Home » News
  • Hanfsamen - White widow - Hanfsamen Preisvergleich - Hanfsamen Shop


    26 July 2009

    Show your grow!

    White Widow

     

    Eine der wohl bekanntesten

    und gleichzeitig beliebtesten Cannabissorten ist die White Widow, ihr Name steht als

    Synonym für überdurchschnittlich hohen Harzbesatz und sehr gute Grasqualität. hanfblatt-Leser JXL berichtet von seinen Erfahrungen.

    Die "Weiße Witwe", wie sie von ihren Liebhabern auch gerne genannt wird, bildet sogar auf ihren großen Sonnensegeln Harz aus und ihre Blüten sind über und über mit Harzkristallen überzogen. Die Genetik der ursprünglichen White-Widow-Pflanze ist bis heute noch ein Geheimnis, man weiß, dass eine südindische Indica und eine brasilianische Sativa als Eltern gedient haben. Ingemar, der Vater von White Widow, hat diese
    Kreuzung über sechs Jahre stabilisiert, bevor er sie über Greenhouse Seeds auf den Markt brachte. Da nach hat dieser Strain viele Cups und Pokale gewonnen, was ihn ja auch so bekannt gemacht hat. Mittlerweile haben auch andere Breeder ihre Versionen dieser schönen Sorte rausgebracht, mit mehr oder weniger großem Erfolg. Das Verhältnis Sativa/Indica ist 60/40, der THC-Gehalt liegt bei 18.9%.
    Es wurden neun Hanfsamen zum Keimen ausgebracht. Nach ca. 3-4 Tagen brachen alle kleinen Sämlinge durch die Erde, ab diesen Zeitpunkt wurden sie 18 Stunden unter einer 400W NDL mit blau/weißem Spektrum beleuchtet und in 4-I-Teku-Töpfe umgetopft. Der Abstand zwischen den Hanfsamen lag in den ersten Tagen bei 90cm und wurde nach und nach bis auf 40cm verringert. Gerade in den ersten Tagen reagieren so kleine Pflanzen doch sehr empfindlich auf zu große Strahlungshitze. Bei diesem Grow wurde, wie schon gesagt, mit blau/weißem Spektrum gearbeitet, in einem vorherigen White-Widow-Grow, dessen Hanfsamen vom seinen Breeder stammten, hatte ich das gemischte Spektrum der Son-T Agro benutzt. Ich wollte einfach wissen, wie sich die Pflanzen unter verschiedenen Leuchtmitteln entwickeln. Der größte Unterschied lag wohl in den großen Nodienabständen beim gemischten Son-T-Spektrum. Die Pflanzen wuchsen nicht so sehr in die Breite und die gebildete

    Ich wollte einfach wissen, wie sich die Pflanzen unter verschiedenen Leuchtmitteln entwickeln.

    Blattmasse war weitaus geringer als die unter dem blau/weißen Spektrum. Hier wuchsen die White Widow sehr kompakt und buschig heran. Es wurden auch mehr Seitentriebe ausgebildet, die wiederum einiges an neuer Grünmasse bildeten.
    Die vegetative Phase dauerte genau 30 Tage, mich erstaunte die ungleichmäßige Wuchshöhe doch sehr. Hatte die kleinste Pflanze eine Höhe von 19cm, war die größte dock schon 35cm. Diese großen Höhenunterschiede wären wohl das einzige Manko der Samen. Die drei kleinsten White Widows wurden aus diesem Grunde und auch aus leidigem Platzmangel entsorgt.
    Nun standen noch sechs Pflanzen mit einer Durchschnittsgröße von 30cm in der Blühbox. Die Plants wurden auf 12/12-Stunden-Rhythmus umgestellt und in 11-I-Töpfe umgetopft, da sie am Anfang der Blütephase doch ein reges Wurzelwachstum aufzeigten. Als Erde wurde diesmal Bat Pack genommen. Ich kann auch wirklich nur sagen, dass die in der Erde enthaltenen Nährstoffe doch sehr lange gehalten haben, so dass ich sogar bis zur Ernte nicht mehr düngen musste. Als Leuchtmittel wurde das rot/gelbe Spektrum der Firma GIB eingesetzt, die ein wenig kleineren Pflanzen wurden in den Hot Spot der Lampe gestellt, um die leicht unterschiedlichen Höhen auszugleichen.
    Mit Beginn des 6. Blütetag outete sich die ersten Pflanze als weiblich Jeden Tag kam eine neue hinzu, und auch hier waren alle weiblichen Geschlechts. Es gab bis zum Grow-Ende keinen Zwitter, was bei feminisierten Samen ja durchaus häufiger auftreten kann.
    Die White Widows waren jetzt alle sehr gut angewachsen und es setzte ein wahrer Wachstumsschub ein, der die Pflanzen auf eine Höhe von ca. 140cm bringen sollte und das alles in nur 14Tagen. Da kam doch die Sativa-dominierte Eigenschaft hervor. Auch die Griffel entstanden jetzt in einem atemberaubenden Tempo. Und das sollte bis zur siebten Blütewoche so weitergehen...
    Zu Beginn der vierten Blütewoche konnte man dann zwei Phenotypen ausmachen. Genau die Hälfte der White-Widow-Pflanzen blieb etwas kleiner und hatte dementsprechend kleinere Blüten, die aber auch einen größeren Harzbesatz aufwiesen als der zweite Pheno-Typ. Bei ihm wuchsen die Pflanzen sehr hoch, sie hatten auch ein viel größeres Blätter/Blütenverhältnis und demnach auch größere Buds. Der kleinere Pheno wurde am 55. Blütetag geerntet, der große brauchte ca. 14 Tage länger zum Ausreifen. Der Erntezeitpunkt war von mir vielleicht nicht so gut gewählt, man hätte alle noch ein paar Tage län

    Der Erntezeitpunkt war von mir vielleicht nicht so gut gewählt, man hätte alle noch ein paar Tage länger stehen lassen können, da sich der typische weiße Harzbesatz erst sehr spät bildet.

    ger stehen lassen können, da sich der typische weiße Harzbesatz erst sehr spät bildet. Der Ertrag lag bei getrocknet 277g bei sechs Pflanzen. Das Aroma der frisch geschnittenen Blüten erinnerte auf eine Art an das typische Skunk-Aroma, war aber weitaus würziger und auch ein wenig fruchtig, was wohl unter anderem auf die Ripenbehandlung in den let n 14 Tagen zurückzuführen ist. Der große Phenotyp war etwas schwerer zu maniküren, da die großen Headbuds sehr viele innere und äußere Blütenblätter aufwiesen. Diese kleinen Blätter waren über und über mit Trichomen besetzt. Sie füllten meine Bubble Bags, die schon auf ihren Einsatz warteten, das Ergebnis waren 8g. Hasch aus der feinsten und 4g aus einer größeren Siebung. Nun wurden auch die Buds für 12 Tage in einem dunklen Raum zum Trocknen aufgehangen, es wurde ein Absaugventilator eingesetzt, da in den ersten Tagen öfters Schimmel auftreten kann. Deshalb wurden die Blüten sehr genau kontrolliert. Die trockenen Blüten waren sehr dicht, kompakt und steinhart, der schöne Geruch konnte auch beim Trocknen erhalten bleiben. Die Buds der verschiedenen Phenos unterschieden sich nur im Harzbesatz, weniger im Geruch und Geschmack. Der Rauch war sehr angenehm und würzig, auch die kleine fruchtige Note blieb erhalten und rundete das gute Aroma sehr schön ab. Schon nach den ersten Zügen wird einem klar, dass dieses Gras nix für große Unternehmungen ist, es ist besser, mit diesem Weed den Abend entspannt ausklingen zu lassen, der Rausch ist wirklich sehr, sehr stark, anfangs wirkt die White Widow sehr belebend und erfrischend, was nach einer Zeit in ein pures Stoned wechselt.
    Am Ende kann ich wirklich nur sagen, dass diese Pflanze mit ihren schweren, kraftvollen Blüten auf Jeden Fall einen Grow wert ist, auch wenn sie manchmal etwas zickig ist, sie zieht einen leicht in ihren Bann.

    hanfblatt

     

  • Hanfsamen - AK47 - Hanfsamen Serious Seeds - Hanfsamen Preisvergleich


    23 July 2009

    Hanfsamen - Ak-47, brings peace to your enemies! Achtung hier ist nicht die Rede von dem 1944 von Michail Timofejewitsch entwickelten russischen, halbautomatischen Sturmgewehr, das sich seither grösster Beliebtheit bei Guerrilleros, Gangbangern und anderen sogenannten Freiheitskämpfern erfreut. AK-47 ist auch das Lillerweed, das seit 1994 von Serious Seeds Grower Simon gezüchtet wird. Dieses "One Hit Wonder" hat mehr Kiffer plattgemacht, als Gangmitglieder draufgehen wenn am Wochenende alle auf einmal beschlossen haben, aus dem Fenster hängend mit der Ak-47 im Anschlag ein ordentliches Drive-by-Shooting zu veranstalten! Wir haben dieses Mordgras für Euch ins Visier genommen.

    Die AK-47 war bis vor Kurzem eine echte Untergrundlegende in der Hanfwelt. Wenn auch schon tausende Growguerrilleros weltweit auf die geballte Kraft und Zuverlässigkeit dieser 1994 entwickelten Hanfsamen Sorte schwören, und sie seither mehr Preise als fast jede andere abgeräumt hat, wurde der AK-47 von der Fachwelt wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Vor zwei Jahren schließlich wurde dieses Killergras von der HIGH TIMES zur Sorte des Jahres gekürt.
    Die Buds der AK-47 sehen schon von Weitem gefährlich aus! Grosse dicke Blüten die mit zahlreichen, dicken, roten Blühfäden durchwachsen sind, warnen vor der Wucht mit dem das High dieser Sorte unvermittelt zuschlägt. Bis zu 21% THC Konzentration wurde bei diesem Weed gemessen! Kein Wunder also, dass mancher Kiffer schon nach dem ersten Zug unterm Tisch liegt! Trotz des agressiven Namens und Looks beschert diese Sorte einem wirklich ein paar friedliche Stunden, die man bestens dazu nutzen kann, Musik zu hören, mit Freunden zu quatschen oder sich einfach dem Moment hinzugeben. Aroma und Geschmack der AK-47 sind auch ganz anders als der Name vermuten lässt. Die Buds verbreiten ein würziges Aroma nach Sandelholz - charakteristisch für Skunk Nr.1 Kreuzungen, wie sie vor 10 Jahren üblich waren. Der Geschmack erinnert er an ein frisches, fruchtiges Blumenfeld als an einen Kriegsschauplatz, und spätestens, wenn das potente High sich entfaltet denkt niemand mehr an Kampf und Gewalt.
    Die AK-47 ist eine Hybrid Sorte die zu ca. 35% Indica und zu 65% Sativa besteht. Gekreuzt wurden kolumbianische und mexikanische Sativas mit thailändischen und afghanischen Indicasorten. Dabei hat Simon es geschafft, die Sativa Eigenschaften der AK-47 zu bewahren, wobei die Früchte der Pflanze durch den Indica Einfluss schneller reifen. Sowohl lndoor als auch unter freiem Himmel entfaltet die AK-47 ihr Potential. Indoor kann der Guerrilla Grower richtig fette, feste Blüten erwarten die rot und silbern glitzern. Outdoor weden die Blüten etwas weniger kompakt, deshalb aber auch weniger anfälllig für Schimmel. An Ertrag und Wirkung büßt eine AK auch draussen nicht ein. Diese Allrounderin kann unter entsprechenden Bedingungen meterhoch und entsprechend breit werden und machen!
    Seit 1999 gibt es die AK-47 in einer verbesserten Version.

    Serious Simon
    Serious Seeds gehört zu den zuverlässigstee Samenbanken der Hanfwelt. Eigentümer und Chefgrower ist Simon, der Biologie an einer Schule unterrichtete, bevor er anfing, professionell Cannabis zu züchten.
    Anfangs sammelte Simon Erfahrung und experimentierte wie viele andere Grower die sich früher oder später selbstständig machten bei der legendären Sensi Seeds Bank. Alan Dronkers hatte Simon dafür begeistern können, den Lehrerjob an den Nagel zu hängen und sich ganz dem Hanf zu verschreiben. Nach einiger Zeit verliess Simon Sensi Seeds und grün¬dete seine eigene Samenbank, Serious Seeds wurde gegründet und gedeiht seitdem prächtig.
    Anstatt möglichst viele Sorten mit aufregenden Namen anzubie¬ten, konzentrierte sich Simon von Anfang an auf die Qualität seiner Cannabissorten. Egal ob Kali Mist, Chronic, Bubble Gum White Russian oder die AK-47 jede einzelne Pflanze aus dem Hause Serious Seeds ist ein Gewinner. Davon zeugen zahlreiche wichtige Preise bei diversen Cannabis Wettbewerben und vor allem zufriedene Kiffer und Grower weltweit. Prestige Coffeeshops in Amsterdam wie das "Dampkring" und "Greenhouse" schwören ebenfalls auf die Qualität der Serious Sorten.
    Serious Simon begann 1986 nach einer Afrika Reise mit der Zucht von Cannabis. Damals begann er mit der Methode, die er auch noch heute anwendet, wenn er neue Sorten ent- oder alte weiterentwickelt. Simon bringt Sorten nur dann auf den Markt wenn er aus stabilen Pflanzen das sogenannte F1 Saatgut gewonnen hat. Aus diesen Samen, die handverlesen werden und auf Grösse, Form und Aussehen getestet werden, wachsen schliesslich schöne, uniforme und kräftige Pflanzen.
    AK-47 - Das Original
    Wie die Waffe die ihr den Namen gab, ist auch die Grassorte AK-47 ein Original, welches oft kopiert worden ist, aber immer unerreichbar geblieben ist. Egal, wie viele AK- 48 oder -74 von anderen Samenbanken angeboten werden, wer die wahre Kraft der AK kennenlernen will gibt sich nicht mit billigeren Kopien ab und setzt auf das Original von Serious Seeds. Tausende Freiheitskämpfer schwören auf die Zuverlässigkeit ihrer Awtomat Kalaschnikowa, wenn sie in den Kampf ziehen. Hanfguerrilleros sollten sich daran ein Beispiel nehmen!
    Viva la revolucion!

     

    thcene

  • Hanfsamen - Ice Cream - Hanfsamen Paradise Seeds


    17 July 2009

    Ice Cream

    Der nächste neue Paradise Seed Strain, den ich euch vorstellen will, ist Ice Cream. Diese leicht sativa-dominante Hanfsamen - Kreuzung hat einen vom Breeder angegebenen THC-Gehalt von 15-18 %. Kaufberechtigte Personen konnen sich die feminisierten Hanfsamen im 5er Pack fur 50,‑ oder im 10er Pack fur 90,- Euro bestellen.

    Es wurden fünf Hanfsamen in einem Glas Was­ser zum Keimen gebracht. Die Seeds öff­neten sieh sehr schnell und schon nach 24 Stunden konnte man die Keimwurzel sehen. Vor­sichtig wurden sie dann mit einer Pinzette in die vorbereiteten Steinwollwürfel gesetzt. Wichtig ist hierbei, die Steinwolle für mindestens zwölf Stun­den in ein Bad mit pH-reguliertem Wasser und etwas Wurzelstimulanz einzuweichen. Die Würfel sollen

    Zu viel Wasser würde die kleinen Hanfsamen ertrinken lassen und die Gefahr von Fusarium deutlich erhöhen.

    den optimalen pH-Wert annehmen und damit grö­ssere Schwankungen der Nährlösung in den ersten Tagen vermeiden. Zwei Tage später waren die ersten Keimblätter sichtbar. Eine 400 W NDL  mit blau/wei­ßem Lichtspektrum diente jetzt als Lichtquelle, die im Abstand von 90 cm zu den Sämlingen hing. Alle Pflanzen wurden in das bereit stehende NFT-System gesetzt und 1% Stunden beleuchtet. Die Nährlösung hatte einen EC von 0,8 und einen pH-Wert von 5,8. Zusätzlich zum Dünger gab es noch Enzyme und Wurzelstimulanz. Die Leistung der Pumpe wurde auf ein Minimum reduziert, um so der möglichen Über­wässerung etwas vorzubeugen. Zu viel Wasser würde die kleinen Hanfsamen ertrinken lassen und die Ge­fahr von Fusarium deutlich erhöhen. Die Pflänzchen kamen in den folgenden Tage gut voran und so leitete ich zehn Tage nach der Keimung die Blüte ein.

     Das Lichtspektrum für die Wachstumsphase wurde durch ein rot/orangefarbenes Spektrum für die Blü­tephase ersetzt. Jeden Tag gab es nur noch zwölf Stunden Licht für die Pflan­zen. Alle „Ice Cream" wa­ren zu diesem Zeitpunkt nur 10 cm hoch und hatten gerade mal das erste richtige Blattpaar ausgebildet. In den nächs­ten Tagen entstanden gro­ße und breite Blätter, man konnte wirklich denken, eine reine Indica vor sich zu haben. Die Streckung begann nur sehr langsam, auch die Griffelpro­duktion wollte einfach nicht so richtig anfangen, und so konnte man auch erst am 17. Bliitetag bei allen „Ice Cream"-Pflanzen die ers­ten Stigmen erkennen. Das Längen­wachstum setzte jetzt ein und ließ die Pflanzen in nur wenigen Tagen die 50 cm-Marke knacken. Der Stickstoffanteil der Nährlösung wurde trotz des späten Wachstumsschubes immer weiter redu­ziert. Zusätzlich gab es jetzt immer mehr Phosphor und Kalium in Form von Blütedünger. Hier wurde der 3-Komponentendünger von „Mvanced llydro­poniks" benutzt. Der EC-Wert wurde in der Zwi­schenzeit kontinuierlich weiter auf 1,2 erhöht, der pH-Wert hingegen wurde konstant bei 5,8 gehalten. Die Seitentriebe begannen nun zu wachsen, die No­dienabstände vergrößerten sich sehr schnell und die Blattfinger wurden immer dünner und länger. Lang­sam entstand das Bild einer echten Indica/Sativa ­Kreuzung. Am 28. Blütetag waren alle Damen schon um die 70-85 cm groß und es war noch kein Ende der Streckung in Sicht.

    In dieser Zeit wurden nur wenige Griffel produziert, die Blütenstände entstanden nur sehr langsam und zäh. Da die Opium, die in einem anderen Growtank stand, das selbe Problem mit der Blütenbildung hat­te, vermute ich hier, dass die frühe Einleitung der Blüte daran Schuld war.

    Die komplette NL wurde jetzt ein zweites Mal ge­wechselt, alle Pflanzen bekamen nur noch Blütedün­ger, etwas TopMax und Enzyme.

    Das Längenwachstum ging langsam zurück, die Grif­felproduktion hingegen explodierte förmlich. An den mittlerweile riesigen Seitentrieben entstanden via.. Blütenstände, die, versetzt um 90 Grad, am Haupt­trieb entlang wuchsen. Die Ice Cream Damen konzentrierten sich jetzt auf das Blütenwachstum und auf die enorme Harzproduktion. Umso weiter die Blüte fortgeschritten war, umso mehr tendierte die­ser Strain in Richtung Sativa-Dominanz. Die Sonnen­segel wurden zunehmend filigraner und feiner. Der große Wachstumsschub war zwar jetzt vorbei, trotz­dem wuchsen die Pflanzen immer noch bis zu 1-2 cm pro Tag. Langsam konnte man auch einen kleinen, aber feinen Geruch an den Ice Cream Buds wahr­nehmen, ein leichter und ganz milder Vanillegeruch machte sieh zwischen den Pflanzen breit.

    Die Harzproduktion war nun in vollem Gange, in Reih' und Glied standen die Trichome auf den Blü­tenkelchen und auf den angrenzenden Blütenblät­tern. Auffallend war die Größe des Drüsenkopfes, in dem das Harz produziert wurde. Die Struktur der Buds  könnte man als ein wenig luftig und nicht ganz so hart und kompakt beschreiben. Zwischen den ein­zelnen Buds bildeten sich jetzt immer mehr innere und äußere Blütenblätter. Das Blätter/Blütenverhält­nis ist bei dieser Sorte doch sehr hoch.
    Bei den fünf Ice CreamDamen, die ich hatte, konnte ich zwei verschiedene Phänos ausmachen. Die Pflanzen unterschieden sich nicht wirklich vom Optischen, nur das Aroma vom ersten Phäno ging doch ein wenig mehr in Richtung Kieferngeruch. Die Blüten waren außerdem etwas kompakter als die der anderen Pflanzen.

    Nach 65 Tagen unter 12/12 Stunden wurden die unteren Griffel ganz langsam braun. Dagegen produzierten die oberen Blüten immer neue Blütenkelche und frisches Harz. Auch die Buds an den Seitentrie­ben brauchten sich nicht zu verstecken, sie hatten mindestens den selben Umfang und das gleiche Vo­lumen wie der Headbud. Die Harzbildung verstärk­te sich nochmals und ließ die Blütenkelche extrem Anschwellen.

    Eine Pflanze musste ich am 70. Blütetag wegen aku­ten Schimmelbefalls noternten. Betroffen war aber nur eine kleine Stelle im Headbud, die sofort großzügig entfernt wurde. Alle anderen Plants hatten noch mindestens  zehn Tage vor sich, ehe sie endgültig reif

    Die Buds duften ganz fein nach Vanil­le und haben einen kleinen skunkigen Unterton.

    waren. Die alte Nährlösung wurde durch pH-regulier­tes Wasser ersetzt, zusätzlich wurden die Steinwoll­blöcke etwas gespült, um wirklich alle Nährstoffe aus dem System zu bekommen. Geerntet wurde schließ­lich am 81. Blütetag, die Buds wurden gleich mani­kürt und getrocknet. Anschließend kam das Weed nochmal vier Wochen zum Fermentieren. Das Aroma ist wirklich erste Klasse. Die Buds duften ganz fein nach Vanille und haben einen kleinen skunkigen Unterton, genau wie vom Breeder angegeben. Der Geschmack beim Rauchen ist sehr mild und cremig, im Nachgeschmack ganz leicht würzig. Die trockenen Blüten haben eine sehr schöne Konsistenz, nicht zu fest und nicht zu luftig. Dazu kommt, dass alle Blüten mit einer feinen und nicht zu unterschätzenden Harzschicht überzogen sind. Die Wirkung ist anfangs anregend, kippt aber nach kurzer Zeit in ein entspanntes und angenehmes High um. Der Ertrag lag zwischen 40-58 g pro Pflanze, bei einer Höhe von  120-150 cm.

    MAJOR TOM Hanfblatt 02/08

     

  • Hanfsamen - Paradise Seeds - Seeds and Genetics


    15 July 2009

    Als Luc 1994 mit seiner Arbeit als Hanfsamen - züchter offiziell begann, war die niederländische Cannabis-Welt noch in Ordnung. In Holland war es möglich, Hanf zur Samenproduktion Indoor - also unter Kunstlicht - anzubauen. Als sich die Gesetzeslage änderte, war er einer der ersten, die ihr Glück in der Schweiz versuchten. Zusammen mit Schweizer Partnern und seinem Know-how und Genetiken wurden in kürzester Zeit riesige Gewächshäuser „begrünt“. Einige Zeit ging das auch ganz gut, bis irgendwann die Schweizer Behörden auf ihn aufmerksam wurden. Schließlich wurden die Pflanzen beschlagnahmt und Luc verlor alles, was er in der Schweiz aufgebaut hatte. Er kann von Glück reden, dass er nicht auch noch seine Freiheit verloren hat, denn das Schweizer Gericht verurteilte ihn „nur“ zu einer Geldstrafe. Ihm wurden mildernde Umstände zuerkannt, weil er sich offenbar nicht mit der neuen Gesetzgebung in der Schweiz auskannte. Dort ist es zwar möglich, Hanf zur Samenproduktion anzubauen, jedoch nicht, wenn das Cannabis für Rauschmittelzwecke eingesetzt werden soll.

    Lucs Firma Paradise Seeds wurde ihre Homepage im Internet zum Verhängnis, in der sich die Mitarbeiter positiv zu dem Konsum von Hanf äußern. Da man ihnen aber nicht nachweisen konnte, dass die von Paradise Seeds produzierten Hanfsamen tatsächlich für die Rauschmittelproduktion bestimmt waren, wurden nur Bewährungsstrafen verhängt...
    Zurück in Holland stand Luc mehr oder weniger vor dem Nichts. Glücklicherweise hatte er rechtzeitig die wertvollen Mutterpflanzen, die den Stand seiner jahrelangen Züchtung darstellen, an verschiedene sichere Orte gebracht. So wurde zumindest die Basis für den
    Fortbestand der Paradise Seeds - Genetiken gesichert. Sorten wie Sensi Star oder Nebula blieben so weiterhin verfügbar. Die rechtliche Situation zwingt die niederländischen Hanfsamenbanken, in der Illegalität zu arbeiten. Zum Züchten und Erhalten der verschiedenen Sorten ist es notwendig, die Pflanzen unter Kunstlicht zu stellen. Nur so erreicht man die langen Lichtperioden, die die Pflanzen während der vegetativen Phase benötigen (Mutterpflanzen können in der vegetativen Phase - unter 24 Stunden Dauerlicht - mehrere Jahre alt werden und Stecklinge liefern). Offiziell werden lediglich bis zu fünf Pflanzen geduldet. Für die Hanfsamenbanken ein Handicap, das die meisten mittlerweile auf die eine oder andere Weise gelöst haben. Die meisten verteilen die Pflanzen auf verschiedene Grower, die dann die Ergebnisse bei der Hanfsamen - Bank abgeben. Doch dabei bleibt es nicht aus, dass von Zeit zu Zeit ein Grower „gebustet“ wird. Diese Erfahrungen musste auch Luc schon machen... Die aktuelle holländische Regierung fährt einen sehr konservativen Kurs: So laufen derzeit Werbespots im niederländischen Fernsehen, in dem eine Telefonnummer beworben wird, die Leute anonym anrufen können, wenn sie der Polizei ein Verbrechen melden wollen. Dazu werden Bilder von Growern gezeigt, die in ihrer Wohnung Cannabis anbauen.
    Für Luc ist dies eine Kampfansage der Regierung, die mit dieser Propaganda die Leute einschüchtern will und die Grower als Kriminelle darstellt. „Das ist die selbe Art von Politik, wie sie in den USA betrieben wird: Den Menschen Angst einjagen, sie einschüchtern und sie dann in die Fänge der „lieben“, „anständigen“ konservativ-christlichen Parteien locken, bei denen man angeblich sicher ist. Dabei sind die Christen nicht weniger Lügner als alle anderen auch“. In etwa zwei Jahren sind wieder Wahlen in den Niederlanden. „Dann“, so hofft Luc, „ wird die Regierung hoffentlich nicht wieder gewählt, denn sonst kann es in Zukunft noch schwieriger werden“.

    Trotz der widrigen Umstände hat Luc sein Hanfsamenprogramm um vier Pfl anzen erweitern können. Seine Outdoorsorte Sweet Purple konnte in diesem Jahr sogar den Highlife Cup gewinnen. Und auch in Zukunft - wenn die Situation es ermöglicht - will Paradise Seeds weitere Sorten auf den Markt bringen und auf den verschiednen Cups Preise gewinnen...

    Sweet Purple®
    Winner of 2004 Highlife Cup!!!

    Typ: Purple Indica/Sativa
    Blütezeit: Ende September/Anfang Oktober
    Anbauumgebung: Outdoor
    Ernte: 500 g pro Pflanze
    Wirkung: klar, körperlich entspannend
    Geruch/Geschmack: kräutermäßig
    THC: 7-10%

    Sweet Purple ist ein Hybrid aus drei unterschiedlichen Sorten: einer Purple-Pflanze, einer früh blühenden und ertragreichen holländischen Sorte und einer dritten Varietät mit hoher Potenz. Wie der Name schon andeutet, erhält diese Sorte ihre Farbe von dem Purple-Elternteil, während das süßliche Aroma ein Einfluss des holländischen Teils der Familie ist. Dieser hauptsächlich Indika-Mix wird eigentlich schon seit 1999 für den Outdooreinsatz in gemäßigtem Klima gezüchtet.

    Wenn ein niederländischer Züchter von einer Sorte sagt, sie wäre gut für den Outdooranbau geeignet, kann man davon ausgehen, dass sie kaltem, nassen Klimaverhältnissen strotzt. Sweet Purple besitzt zudem eine Schimmelresistenz. Sie wächst bis zu einer Höhe von 2,5 Metern und kann dann bis zu 500 g Erntemenge ergeben. Sweet Purple weist einige Variationen auf, bei denen der Wirkstoffgehalt von durchschnittlich bis überdurchschnittlich variiert. Auch die Farbe kann von Pflanze zu Pflanze wechseln. Das Bouquet ist stark kräutermäßig, mit süßlichem Geruch.

    Swiss Bliss®

    Typ: Mostly Sativa
    Ernte pro m2 (Indoor): 400 g
    Ernte pro Pflanze (Outdoor): bis zu 1000 g
    Erntezeitpunkt Outdoor: Ende Oktober bis Anfang November
    Anbautipp: Diese Pflanze benötigt relativ viel Platz.
    Anbauumgebung: Indoor und Outdoor
    THC: 16-20%

    Ein wunderschöne Pflanze mit überwiegend Sativa-Einflüssen. Das Aroma erinnert etwas an tropische Früchte. Das Wachstumsmuster macht sie zu einer Pflanze, die gut für das Beschneiden geeignet ist. Das bedeutet, dass weniger Pflanzen pro Quadratmeter gestellt werden, als etwa beim „Sea of green“. Dennoch erreicht diese Pflanze eine hohe Ernte von klebrigen, potenten Blüten, die verteilt aufverschiedenen Ästen wachsen - und das in einer Blütezeit von etwa neun Wochen. Die Wirkung wird als angenehm und ekstatisch beschrieben, ein „richtiges“ High...

    Magic Bud ®

    Typ: Indica/ Sativa
    Ernte pro m2 (Indoors): 500 g
    Ernte pro Pflanze (Outdoor): bis zu 500 g
    Erntezeitpunkt Outdoor: Mitte Oktober
    Anbauumgebung: Indoor und Outdoor
    Wirkung: angenehmes cerebrales
    Sativa High
    THC:
    10-16%

    Magic Bud stellt eine der vollendetsten Indika- und Sativa-Kombinationen dar, die bei Paradise Seeds erhältlich sind. Diese Kombination macht sie zu einer einfach zu growenden „Bud-Bombe“. Der Geschmack und der aromatische Geruch machen sie zu einer mild zu rauchenden Sorte, deren Wirkung das für Sativa Pflanzen typische cerebrale High ist. In einer relativ kurzen Zeit (etwa 50 Tage Indoor) produziert die

    Pflanze schöne, feste Blüten. Das macht sie zu einer beliebten Sorte bei GrowerInnen, die sowohl an hoher Ernte und kurzer Blütezeit interessiert sind, als auch an einer Qualität, die über den meisten kommerziellen Sorten liegt.

     

    Durga Mata ®
    The Mother Goddess.

    Typ: Indika
    Blütezeit: 50 - 55 Tage
    Ernte pro m2 : 400 - 450 g
    Anbauumgebung: Indoor und Outdoor
    Ernte pro Pflanze (Outdoor): etwa 500 g
    Erntezeitpunkt Outdoor: Anfang Oktober
    Anbautipp (für Outdooranbau): Die Pflanze sollte mindestens 6 Stunden direktes Sonnenlicht bekommen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
    Wirkung: körperlich entspannend/medizinische Qualitäten
    THC: 16-20%

    Diese Indika ist eine Kreuzung aus zwei Super Shivas, die nach ihrem THC-Gehalt ausgesucht worden sind. Diese schöne Pflanze besitzt eine natürliche Resistenz gegen verschiedene Insekten und Krankheiten, was sie zu einer einfach anzubauenden Sorten macht. Als starke Pflanze bringt sie eine mittlere bis hohe Ernte. Die Blüten sind ein Genuss, das kräuterig-würzige Aroma ist schon fast einmalig. Diese Sorte produziert stabile einheitliche Pflanzen, die sich gut für weitere Züchtungen eignen.

    grow.de 02/04